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5 Dinge, mit denen du den Menschen in der Ukraine jetzt helfen kannst

Wir sind entsetzt und erschüttert über die Situation, die sich gerade in der Ukraine entwickelt. Laut Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks (UNHCR) sind über 100.000 Menschen innerhalb des Landes auf der Flucht, über 50.000 haben das Land in den letzten 48 Stunden bereits verlassen. Insgesamt erwartet UNHCR, dass bis zu 4 Millionen Menschen aus der Ukraine fliehen werden.


Dieser Krieg kann und muss gestoppt werden! Wenn man die Nachrichten aus Deutschland oder einem anderen europäischen Land verfolgt, kann man vielleicht schnell den Eindruck gewinnen, dass man selbst nichts zu kann. Doch es gibt Dinge, die jetzt ganz konkret helfen:


Quelle: Katapult Magazin, https://katapult-magazin.de/de/karten/artikel/hilfe-und-helfen/was-tun_v2_1.png


1. An Hilfsorganisationen spenden


Viele Organisationen mobilisieren sich gerade, um Geld, Sachspenden, Medikamente etc. zu den Menschen in der Ukraine und an den Grenzen zu bringen. Manche Organisationen sind im Land, andere bereiten sich darauf vor Konvois mit benötigten Dingen an die Grenzen zu bringen. In Kriegszeiten werden viele wichtige Dinge schnell rar und die meisten der Menschen haben ihr Zuhause überstürzt verlassen. Spenden sind eine gute Möglichkeit den Menschen in Not auch aus der Ferne konkret zu helfen. Hier eine Liste mit ausgewählten Organisationen, die gerade Spenden sammeln:


Quelle: Katapult Magazin, https://www.instagram.com/p/Caa778xKoLN/

Viele Organisationen und Städte vor allem in Ostdeutschland sammeln zudem gerade Sachspenden und organisieren Fahrer*innen, die diese an die Grenze zwischen Polen und der Ukraine bringen. Du kannst auf Google suchen, ob es eine ähnliche Aktion in deiner Stadt gibt. Der Instagram-Account StandwithUkraineEastGermany wurde neu dafür eingerichtet, um über verschiedene Aktionen zu informieren.


Der Instagram Account Now You See Me Moria teilt außerdem laufend Informationen zu Menschen, die Unterkünfte, Mitfahrgelegenheiten, etc. suchen oder anbieten und Quellen darüber, wo man Hilfe anbieten oder suchen kann.


Quelle: dpa/Kay Nietfeld, https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/demonstrationen-berlin-krieg-ukraine-russland.html

2. Kontaktiere die Bundesregierung und Abgeordneten


Wenn du dich machtlos fühlst, kontaktiere diejenigen, die Macht haben. Schreibe den Politiker*innen und fordere sie auf, den Menschen in der Ukraine zu helfen und den Krieg zu stoppen. Lass sie wissen, dass du die Nachrichten verfolgst und dass wir nicht einfach tatenlos dabei zusehen können. Hier findest du eine Liste, mit den wichtigsten Emailadressen sowie einen vorgefertigten Text mit Forderung.


https://standwithukraine.live/

3. Gehe auf Demonstrationen


Auf der Website Stand With Ukraine findest du Informationen zu allen aktuell stattfindenden und geplanten Demonstration rund um die Welt. Dort kannst du außerdem selbst Demos anmelden und Informationen darüber finden, wie du noch helfen kannst. Demonstrationen sind wichtig, da sie Solidarität mit den Menschen in der Ukraine bekunden und Druck auf die Politik ausüben.


Quelle: Katapult Magazin, https://katapult-magazin.de/de/karten/artikel/liveblog-zur-ukraine/2022-zeitstrahl-update-25.2.-15-uhr_01-cover.png



4. Informiere dich und Fact-Checke


Es ist wichtig sich zu informieren und zu wissen was geschieht, um zu verstehen wie den Menschen vor Ort am besten geholfen werden kann.


Es kursieren unzählige Videos, Artikel, Informationen im Internet wie die Lage vor Ort aussieht und was international geschieht. Die Situation ist unübersichtlich und verändert sich ständig. Außerdem werden Falsch-Informationen unter anderem von der russischen Regierung verbreitet. Daher ist es wichtig, Fakten zu checken und nur glaubwürdigen Nachrichtenquellen zu folgen. Diese sind zum Beispiel: der Liveblog des Katapult Magazins, die Nachrichtenagentur Reuters, Deutschlandfunk, Deutsche Welle.



5. Rede mit den Menschen in deiner Umgebung


Schreibe, poste, telefoniere - Lasse die Menschen in deiner Umgebung wissen, was gerade passiert und wie sie helfen können. Es kann sich banal anfühlen eine Story auf Instagram zu posten oder einfach eine Nachricht an Freunde und Familie zu verfassen, doch es ist jetzt wichtig, dass so viele Menschen wie möglich informiert sind und wissen, wie sie den Leuten in der Ukraine helfen können.


Viele von uns haben vielleicht Freunde, Verwandte und Bekannte, die selbst aus der Ukraine kommen oder dort Menschen kennen. Dies ist eine sehr schwierige, schmerzhafte und traumatische Zeit für sie. Lasse deine Liebsten wissen, dass du für sie da bist und biete deine Hilfe an.


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